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Trägerschaft: Planungsverband der Region Zurzach.Beteiligte Branchen/Gruppen:
Kurzbeschrieb des Projektes Das Zurzibiet verfügt über ein vielfältiges touristisches Angebot: Wassersport und Schifffahrt auf Rhein, Kultur in der Probstei Wislikofen, Kleintheater im historischen Kaiserstuhl, Rad- und Wanderwege in landschaftlich reizvoller Umgebung sowie vieles mehr. Mit Ausnahme des Kurortes Zurzach sind diese Angebote jedoch nur regional bekannt und werden unabhängig voneinander vermarktet. Die Projektträger wollen die verschiedenen Aktivitäten koordinieren, die bestehenden Angebote ergänzen und vernetzen sowie einen gemeinsamen Marktauftritt zu realisieren. Im touristischen Standortwettbewerb will man die Region als "Freizeit- und Erholungsdestination" auf nationaler Ebene profilieren. Dadurch soll das Zurzibiet auch als Wohn- und Arbeitsort wieder attraktiver werden. Gründe für das Projekt Im Zurzibiet, den 23 Gemeinden des Bezirks Zurzach, stagniert die Bevölkerungszahl seit Mitte der 90-er Jahre. In den kleinen Landgemeinden ist gar eine deutlich Abwanderung festzustellen. Die Schliessung des Zementwerkes Rekingen 1997 war symptomatisch für den Niedergang der industriellen Strukturen im Bezirk. Auch die Holzverarbeitunsbetriebe im Aaretal und die chemische Industrie haben an Bedeutung verloren. Die Folgen der Marktliberalisierung auf die Elektrizitätswerke in der Region, die immerhin einen Viertel des schweizerischen Energiebedarfs decken, sind ungewiss. Eine regionales Potenzial, um den Struktuwandel erfolgreich zu bewältigen, ist der wachsende Freizeit- und Erholungsbereich. Zu verdanken ist diese Entwicklung hauptsächlich der Thermalquelle in Zurzach. Rund um das Thermalbad sind in den letzten Jahren eine Rehabilitationsklinik und ein Spa-Wellness-Center entstanden. Mit ihren intakten Ortsbildern, historischen Bauten sowie attraktiven Natur- und Kulturlandschaften hat die Region ein grosses Potenzial für Freizeit und Erholung. Dies in einem Gebiet, das von den Agglomerationszentren im Limmattal und Zürich-Nord mit dem öffentlichen und privaten Verkehr innert einer halben Stunde erreichbar ist. Angrenzend an den Bezirk entwickelt sich ausserdem das Paul Scherrer Institut der ETH Zürich zu einer führenden Forschungsinstitution in der Schweiz. Projektziele
Vorgehen Folgende Aufgaben sind zu lösen:
Zeitlicher und finanzieller Rahmen Projektdauer: zwei Jahre ab Oktober 2000 Auswirkungen des Projektes ...
Modellcharakter des Projektes Die Projektträger wollen «Freizeit und Erholung» als Qualitätsmerkmal für die Region etablieren. Dabei bauen sie auf einem vorhandenen Potenzial auf, das es noch stärker zu nutzen gilt. Das Angebot soll deshalb ergänzt und vernetzt werden. Damit erhoffen sich die Initianten ein klareres Profil und bessere Vermarktungschancen für die Region. Weil das Projekt auf einer regionalen Stärke beruht, lässt es sich nur bedingt auf andere Regionen übertragen. Das heisst, Modellcharakter haben weniger der Inhalt des Projektes als die Methode und das Vorgehen. Schlussbericht 20 Themenwege sind im Rahmen des Projekts «Freizeit und Erholung im Zurzibiet» entstanden. Bestehende Sehenswürdigkeiten und Angebote konnten durch die Routen vernetzt werden. Kernstück von «Freizeit und Erholung im Zurzibiet» ist jedoch der Internetauftritt unter www.zurzibiet.ch. Ergänzt wird er durch zwei schriftliche Publikationen, die an alle Haushalte der Region versandt wurden. Die Nachfrage von Inserenten ist ein Indiz für die hohe Akzeptanz der Magazine und des Labels «Zurzibiet». Der gemeinsame Auftritt stärkte die Identität der Region und erhöhte ihre Medienpräsenz. Auch nach Abschluss des Regio Plus Projekts geht's weiter mit der regionalen Standortförderung: Die Gemeinden der Region initiierten ein gemeinsames Standortmarketing. Geplant sind ein drittes Magazin sowie eine Anlaufstelle für alle, die sich für den Standort Zurzibiet interessieren. Projektleitung Martin von KänelLimmatauweg 18a 5408 Ennetbaden Tel.: 056/210 45 50 Fax: 056/ 210 45 51 e-mail: info@zurzibiet.ch Internet: http://www.zurzibiet.ch/
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