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Trägerschaft: Verein «Natürlich aus Graubünden», Bündner Bäcker- und Konditorenmeisterverband, Sortenorganisation Bündner Käse, Lataria Engadinaisa (Molkerei im Engadin), Bündner Weinbauverein, Bündner Metzgermeisterverband, Bündner Viehvermittlungs AG, Bündner Bauernverband und Ferien Graubünden.
Beteiligte Branchen/Gruppen:
Kurzbeschrieb des Projektes «Natürlich aus Graubünden» ist ein Zusammenschluss von Produzenten, Verarbeitern und Handel mit dem Ziel, den Absatz von Produkten aus der Bündner Landwirtschaft und dem Gewerbe zu fördern. Der Verein verwendet dazu die gleichnamige Garantiemarke, die auch Produkten verliehen werden kann, die bereits mit einem anderen Label und über ein anderes Projekt vermarktet werden. Er betreut die Garantiemarke, kontrolliert die Einhaltung der Bestimmungen und entscheidet über die Aufnahme neuer Lizenznehmer. Der Verein ist zudem für den gemeinsamen Marktauftritt verantwortlich. Gründe für das Projekt Der Kanton Graubünden als Randregion hat die Standortnachteile in den letzten Jahren immer stärker zu spüren bekommen. Durch den Strukturwandel im Detailhandel wird es für kleinere Produzenten und Verarbeiter immer schwieriger, grosse Abnehmer zu finden. Umso wichtiger ist ein gemeinsamer Marktauftritt von Produzenten, Verarbeitern und Handel. Der Verein strebt eine Bündelung der Kräfte an, um die Auswirkungen des Strukturwandels in der Landwirtschaft und im verarbeitenden Gewerbe zu dämpfen. Die Wertschöpfung ist durch Wirtschaftsförderung im kleineren gewerblichen Rahmen zu steigern. Projektziele Der gemeinsame, professionelle Marktauftritt soll den Absatz der Partner steigern und Wertschöpfung im Kanton Graubünden generieren. Vorgehen und zeitlicher Rahmen Ende 1997: Übernahme der vorliegenden Bedürfnisabklärung 1998/1999:
1999:
2000:
Finanzieller Rahmen Gesamtkosten: Fr. 140 000 Auswirkungen des Projektes...
Modellcharakter des Projektes Innovativ ist der Zusammenschluss aller beteiligten Gruppen. Ausschlaggebend dafür waren das übergeordnete Ziel, den Absatz zu fördern, und die Einsicht, dass sich die momentanen Probleme nur gemeinsam lösen lassen. Ebenfalls neu ist die Qualitätssicherung über eine Garantiemarke. Das strenge Reglement sollte den Erfolg langfristig garantieren. Projektleitung Aus dem Schlussbericht Feines aus dem Bündnerland - die Besonderheiten einheimischer Produkte wurden einem breiten Publikum schmackhaft gemacht. Damit ist es gelungen, die Lebensmittelbranche zu stärken. Dank Kontakten in neuen Märkten freuen sich die Beteiligten über einen zusätzlichen jährlichen Umsatz von ca. 200'000 Franken. Zu den realisierten Innovationen gehört die Bündner Geschenkkiste mit regionalen Produkten aber auch der Aufbau persönlicher Kontakte zwischen allen Beteiligten. So organisieren der Bündner Weinbauverein und der Bündner Bäcker- und Konditorenmeisterverband neu gemeinsame Degustationen. Es konnten zwar keine zusätzlichen Arbeitsplätze geschaffen werden, ein Stellenabbau in der Lebensmittelverarbeitung im Kanton Graubünden wurde jedoch verhindert. Besonders zu Beginn des Projekts hatten die Leiter Hürden zu nehmen: Mangelndes Engagement und Trittbrettfahrer gehörten zu den Anfangsschwierigkeiten. Das Gastgewerbe lässt sich zudem nur langsam davon überzeugen, regionale Produkte auf die Speisekarte zu setzen. Das Projekt wurde im Laufe der Umsetzung geänderten Bedürfnissen angepasst. Statt in externe Kommunikation wurde verstärkt in Standinfrastrukturen, Messeauftritte und in einen gemeinsamen Internetauftritt investiert. April 2003
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