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Trägerschaft: Forum Fricktal Beteiligte Branchen/Gruppen
Kurzbeschrieb des Projektes Oberstes Ziel des Projektes ist es, den Begriff «Fricktal» als Synonym und Markenzeichen für eine attraktive Region zu prägen. Zu diesem Zweck wird die Region in zweierlei Hinsicht aufgewertet: Verbesserung der Standortbedingungen für die Unternehmen und Aufwertung der Landschaft. Kurz: Der Wirtschafts- und Lebensraum Fricktal soll durch zusätzliche Angebote attraktiver gemacht werden. Die Betroffenen nehmen dabei aktiv Einfluss auf die Entwicklung ihrer Region. Unter anderem mit folgenden Massnahmen:
Wirtschaft
Landschaft/Tourismus
Gründe für das Projekt Der Anteil der im ersten Wirtschaftssektor Beschäftigten liegt im Fricktal über dem kantonalen Durchschnitt. In einzelnen Gemeinden sind mehr als 50% der Betriebe im ersten Sektor anzusiedeln. Der geringe Anteil an wertschöpfungsintensiven Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich ist typisch für ländliche Gebiete. Neuste Studien prognostizieren für das Fricktal ein starkes Bevölkerungswachstum (25% bis 2015 und 36% bis 2025 im oberen Fricktal). Die starke Ausrichtung der Wirtschaft auf die chemische Industrie könnte zum Problem werden, sobald der Standort für die Chemie an Attraktivität verlieren würde. Die Branche steht wie kaum eine andere im globalen Wettbewerb; Standortentscheide fallen rasch und ohne Rücksicht auf Traditionen. Ein Entscheid zu Ungunsten des Fricktals hätte fatale Folgen. Kommt hinzu, dass sich der Strukturwandel in der Landwirtschaft in Zukunft noch akzentuieren wird. Die Einkommen der Bauern werden weiter sinken. Alternative Erwerbs- und Nebenerwerbsmöglichkeiten können den Prozess bestenfalls dämpfen. Deshalb sind die Rahmenbedingungen für ansässige Unternehmen zu verbessern. Zudem soll die Ansiedlung neuer Betriebe helfen, die regionale Wirtschaftsstruktur zu diversifizieren. Entsprechende Fördermassnahmen sind aber nicht nur auf die Wirtschaft zu beschränken. Vielmehr gilt es, den Wert des Lebensraums Fricktal an sich zu erhöhen. Projektziele
Vorgehen und zeitlicher Rahmen 1998/1999:
1999/2000:
2000/2001:
Projektbegleitend werden Marketingstrategien erarbeitet und umgesetzt und durch interne und externe Öffentlichkeitsarbeit ergänzt. Finanzieller Rahmen Gesamtkosten: Fr. 240 000 Auswirkungen des Projektes...
Modellcharakter des Projektes «Standortmarketing Fricktal» ist das erste branchenübergreifende Projekt für das gesamte Fricktal. Die Verbindung von Industrie- und Gewerbeförderung auf der einen und die gezielte Aufwertung der Landschaft auf der anderen Seite ist in der Nordwestschweiz einmalig. Besondere Bedeutung kommt dem Zeitpunkt des Projektes zu: Die latente Gefahr einer unausgewogenen Branchenstruktur soll nicht erst dann bekämpft werden, wenn sich bereits die ersten Anzeichen einer Krise zeigen. Vielmehr wird gestaltend und nicht bloss reaktiv auf den wirtschaftlichen Strukturwandel Einfluss genommen. Projektkoordinator Gerhard Thönenlic. phil. I c/o Regionalsekretariat Laufenplatz 145 5080 Laufenburg Tel. 062/874 47 40 Fax: 062/874 47 41 E-mail: info@fricktal.ch Aus dem Schlussbericht Am 27. März 2003 entstand der neue Planungsverband Fricktal Regio - die erste, alle 41 Mitgliedergemeinden umfassende Organisation der Region. Die beiden Regionalplanungsgruppen Oberes- und Unteres Fricktal hatten sich vorgängig aufgelöst. «Der Planungsverband ist für mich der grösste Projekterfolg», sagt Projektleiter Gerhard Thönen. Sichtbares Ergebnis ist aber auch das neu eingerichtete Regionalsekretariat mit 150 Stellenprozenten. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehört unter anderem ein laufend aktualisiertes Arbeitsflächenkataster. Hinzuziehende Unternehmer können sich kostenlos über mögliche Standorte erkundigen. Dank vielfältiger Öffentlichkeitsarbeit wurde das Fricktal über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Ursprünglich war vorgesehen, zudem das touristische Angebot der Region als Ganzes zu vermarkten. Davon ist die Projektleitung abgekommen. Das Potenzial für ein eigenes Marketing der Region ist zu klein. November 2003
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