Inhaltsübersicht
Editorial: Marke als Chance
Eugen Arpagaus, Projektleiter "Marke Graubünden", Amt für Wirtschaft und Tourismus Kanton Graubünden
Netzwerk
Neue Chancen durch neue Partnerschaften
Die Landwirtschaft steht vor einem tief greifenden Wandel. Die veränderten Rahmenbedingungen zwingen die Betroffenen sich immer mehr am Markt zu orientieren. Neue Chancen bieten sich dem Agrarsektor unter anderem durch Kooperationen mit dem Gewerbe. Am 3. Regio-Plus-Seminar in Locarno referierte der langjährige Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV), Melchior Ehrler, über Herausforderungen und notwendige Massnahmen. Als Vertreter des Schweizerischen Gewerbeverbandes äusserte sich Rudolf Horber zu den Anliegen des Gewerbes. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen.
Projektflash
Bergkräuter - Rohstoff für neue Produkte
Alpines Pflanzenzentrum Sitten (VS)
Chinaschilf - ökologische Alternative zu Kunststoff
Miscanthus: biologisch abbaubare Werkstoffe (BE)
Mit Unesco-Label Region aufwerten
Weltnaturerbe Aletsch-Jungfrau-Bietschhorn (VS)
Mehrwert durch neue Kooperationen
Marke Graubünden
Reportage
Sich auf Neues und Unbekanntes einlassen
Nicht nur in Tourismus und Gewerbe, sondern auch in der Sozialarbeit bieten sich der Landwirtschaft neue Chancen. Unterstützt von Regio Plus hat das Inforama Emmental (BE) im Herbst 2001 einen Pilot-Lehrgang für Landwirtinnen und Landwirte lanciert, die sich in der Betreuung von Betagten, Behinderten, Jugendlichen und anderen Menschen engagieren. 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Ausbildung diesen Frühling abschliessen. Der Lehrgang soll nun auch in anderen Regionen angeboten werden.
In Kürze
Regio Plus an der Euregia 2002
Landwirtschaftliche Absatzförderung: Weniger Gesuche eingereicht
Neue Plattform für Bergregionen gegründet
Neuauflage von InnoTour im Parlament
Interreg-Rahmenkredit fast ausgeschöpft
Regio Plus: Update Dezember 2002
Reportage
Regio Plus und Landwirtschaftliche Absatzförderung: Projekte mit Signalwirkung
Die im ersten Halbjahr 2002 durchgeführte Zwischenevaluation von Regio Plus und Landwirtschaftlicher Absatzförderungs-Verordnung (LAV) attestiert den Förderprogrammen eine "problemgerechte und zukunftsweisende Ausrichtung". Vielen Regio-Plus-Projekten sprechen die Evaluatoren Signalwirkung in den Regionen zu. Als besonders wertvoll erachten sie den Aufbau von Netzwerken. Um die Wirkung der unterstützten Projekte zu erhöhen, wird unter anderem vorgeschlagen, einen Expertenpool einzurichten und das Controlling zu verstärken.
Netzwerk
Beide Seiten werden profitieren
Seit drei Jahren besteht bei der EU-Förderinitiative für ländliche Gebiete (Leader) die Möglichkeit, auch mit Partnern ausserhalb der EU zusammenzuarbeiten. Der Bund will diese Chance nutzen und Schweizer Akteuren Gelegenheit bieten, unter Regio Plus transnationale Projekte zu realisieren. Dazu hat das Staatssekretariat für Wirtschaft das Beratungsbüro Planval beauftragt, eine entsprechende Koordinationsstelle aufzubauen. Bis Ende Jahr sollen erste Pilotprojekte umgesetzt sein. Projektleiter Sebastian Bellwald im Interview.
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