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Regio Plus Einführung Fragen zur Vorbereitung Raster für die Projektbeschreibung

Raster für die Projektbeschreibung


Beilage 1

Die schriftliche Darstellung des Projektes hat durch den Gesuchsteller auf der Basis des unten aufgeführten Fragenkatalogs zu erfolgen. Sie bildet einen integrierenden Bestandteil des Gesuchs und ist zugleich Grundlage für den Informations- und Erfahrungsaustausch und spätere Evaluationen.

Die Projektbeschreibung ist nach den folgenden Fragen aufzubauen:

1. Fragen zum Konzept des Projektes

  • Warum wird das Projekt gemacht?

  • Welches sind die Projektziele? Welche Qualitätsziele sollen oder müssen erreicht werden?

  • Welche Aufgaben müssen durch wen gelöst werden? In welcher zeitlichen Reihenfolge? Für das erste Jahr der Realisierungsdauer des Projektes ist ein detailliertes Arbeits- und Zeitprogramm und für die restlichen Jahre ein grober Terminplan mit den wichtigsten Zwischenetappen und Projektteilzielen zu präsentieren.

  • Wer ist an der Durchführung und Finanzierung des Projektes beteiligt? Hier ist aufzuzeigen, dass es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen verschiedenen Wirtschaftszweigen und/oder zwischen öffentlichem und privatem Sektor handelt.

  • Welche Rechtspersönlichkeit (Verein, AG, Stiftung usw.) hat der Projektträger? Ist vorgesehen, während der Realisierungsdauer des Projektes diese Rechtspersönlichkeit zu ändern?

  • Wer ist für die Projektleitung zuständig? Wie setzt sie sich zusammen? Über welche Qualifikationen verfügt sie? Ist das Projektmanagement dem Projekt angemessen?

  • Wurde das Projekt bereits gestartet? Wenn ja, wie ist der Stand der Arbeiten?

  • Wie setzen sich die Kosten zusammen? Für das erste Jahr der Realisierungsdauer des Projektes ist ein detailliertes Budget und für die restlichen Jahre eine grobe Kostenzusammenstellung zu präsentieren. Die Gesamtkosten sind auf die einzelnen Jahre aufzuteilen.

  • Sind allfällige nicht-anrechenbare Kosten ausgeschieden worden? Nicht anrechenbar sind u.a. Infrastrukturinvestitionen (Bauten) und infrastrukturähnliche Investitionen (z.B. Materialbeschaffung usw.). Wie hoch sind diese Kosten?

  • Wie präsentiert sich der Finanzierungsplan für den gesamten Projektzeitraum? Dem Gesuch müssen, sofern vorhanden, die unterzeichneten Kopien der Zusicherungen für die Ko-Finanzierung beigelegt werden. Sofern die Finanzierung noch nicht vollständig sichergestellt ist, ist aufzuzeigen, wie neue Finanzquellen über Eigenleistungen, Produkteeinnahmen usw. während der Realisierungsdauer des Projektes erschlossen werden sollen. Ebenfalls hat aus dem Finanzierungsplan hervorzugehen, dass die Eigenleistung des Gesuchstellers mindestens einen Viertel der Gesamtkosten umfasst.

  • Zieht das Projekt Infrastrukturinvestitionen (Bauten), infrastrukturähnliche Investitionen (Materialbeschaffung), betriebliche Investitionen (Maschinen) im Unternehmen usw. nach sich? Diese Kosten sind als nicht-anrechenbar in der Kostenzusammenstellung zu beziffern. Dazu ist aufzuzeigen, wie die Finanzierung dieser nicht in den sachlichen Geltungsbereich von Regio Plus fallenden Investitionen sichergestellt wird.

  • Warum ist eine Finanzhilfe erforderlich?

  • Wie werden die Erfolgschancen beurteilt? Welche Annahmen liegen ihrer Beurteilung zugrunde? Wie wird sichergestellt, dass das Vorhaben auch nach dem Auslaufen der Bundesfinanzierung weiterläuft? Von welchem Zeitpunkt an soll das Projekt selbsttragend sein?

  • Ist eine Erfolgskontrolle vorgesehen?

  • Gibt es eine Bilanz- und Erfolgsrechnung? Wenn ja, sind die entsprechenden Dokumente der letzten beiden Jahre beizulegen.

  • Wer ist für die Buchhaltung zuständig? Ist eine Revision der Rechnung vorgesehen?

 

2. Fragen zu den Auswirkungen des Projektes

  • Wie gross ist der räumliche Wirkungsbereich des Vorhabens? Betrifft das Projekt einen teilregionalen, regionalen, überregionalen oder sogar nationalen Raum?

  • Welche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind zu erwarten? Zumindest folgende Kriterien sind in die Beurteilung einzubeziehen: Anzahl neuer dauerhafter Arbeitsplätze, Sicherung bestehender Arbeitsplätze, Qualität der Arbeitsplätze.

  • Wie wirkt sich das Projekt auf die regionale Wirtschaftsstruktur aus? Wird mit dem Vorhaben eine Lücke in der Produktions- und Versorgungsstruktur der Region geschlossen? Welche Wirtschaftszweige sind vom Projekt betroffen?

  • Leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltqualität?

 

3. Fragen zum Modellcharakter

  • Welche innovativen Elemente beinhaltet das Projekt?

  • Ist das Projekt neuartig in einem regionalen, überregionalen oder nationalen Bezugsrahmen?

  • Kann das Projekt vielerorts - entsprechend angepasst - als Beispiel nachgeahmt werden oder ist es wenig geeignet, zu analogen Tätigkeiten Dritter anzuregen?

Bei Absatzförderungsprojekten sind auch die Fragen nach Punkt 4 zu beantworten.

 

4. Fragen zu den marktorientierten Zielen

  • Beteiligte Produkte und Produktegruppen
  • Welche Produktemengen sind vom Projekt betroffen?
  • Erzeugergebiet
  • Erzeuger, Erzeugergruppierung
  • Verarbeiter, Verarbeitergruppierung
  • Distributionsart und Zielgebiet
  • Marketingziele
  • Kommunikationsziele
  • Zusammenarbeit mit Dritten ausserhalb des Projektes in Bezug auf Marketingkommunikation

 

Querverweise

 

 


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