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Kurzbeschreibung: Für den Tourismus der Regionen Unterengadin, Münstertal und La Plaiv ist der Schweizer Nationalpark eine strategische Erfolgsposition. Ziel der Projektträger ist es, deren Potenzial für die regionale Entwicklung noch besser auszuschöpfen. Dabei geht es jedoch weniger darum, den Nationalpark stärker zu vermarkten, als eine neue Identität für die gesamte Nationalparkregion aufzubauen. So wollen die beteiligten Regionen künftig gemeinsam als eine Destination auftreten, und zwar unter dem Label «Nationalparkregion Engadin/Münstertal». Dazu will man eine einheitliche, qualitätsorientierte Angebots-, Verkaufs- und Kommunikationsphilosophie kreieren. Um die Aktivitäten zu koordinieren, sind neue branchenübergreifende Organisations- und Zusammenarbeitsmodelle notwendig. Konkret geht es darum, die touristische Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Vermarktungsstrukturen ganzheitlich zu konzipieren. Dadurch soll sich die Durchschlagskraft auf dem Markt erhöhen. Kooperationen werden auch mit Nachbarregionen im In- und Ausland angestrebt. Darüber hinaus will man insbesondere der Land- und Forstwirtschaft neue Diversifikationsmöglichkeiten im Tourismus und Gewerbe eröffnen. Gleichzeitig sollen die wirtschaftlichen Chancen, die der Naturschutz bietet, besser genutzt werden.
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