Logo von Regio Plus Net: Link zur Startseite
Kleine Schweizerkarte: Link zur Startseite

Einführung
Details
Kooperation mit Leader+
Projektbeschreibung
Publikationen
Expertenpool
News
Agenda

Kontaktadressen
Links
Suchen
Feedback
Regio Plus Publikationen Info-Bulletin Regio Plus Net Nummer 3 / Sommer 2001

Info-Bulletin Regio Plus Interreg

Erste gemeinsame Ausgabe für die Programme Regio Plus und Interreg

Sommer 2001, Nr. 3

Inhalt

Regio Plus:

Über alle Grenzen hinweg

Editorial von David Syz, Chef Staatssekretariat für Wirtschaft seco

«Der Wille zur Innovation ist spürbar»

Das «Tropehuus Ruswil» gehört zu den Vorzeige-Projekten von Regio Plus - ein Beispiel, wie eine innovative Idee dank branchenübergreifender Zusammenarbeit den Durchbruch geschafft hat und einer Region neue Entwicklungsperspektiven eröffnet. Vor Kurzem ist die erste Pilotphase des Projektes und damit auch die Unterstützung durch Regio Plus abgeschlossen worden. Im Interview zieht der Projektleiter Johannes Heeb Bilanz und sagt, wie er die Zukunft der «Ruswiler Tropen» sieht.

Zu neuen Projekten motivieren

Das 2. Regio-Plus-Seminar vom 13. und 14. September in Siders (VS) soll vor allem dazu motivieren, Projekte in den Bereichen Gewerbe, Industrie und Telematik zu starten. Vorgestellt werden zudem beispielhafte Projekte im ländlichen Tourismus. Schliesslich wird sich ausreichend Gelegenheit bieten, Kontakte zu pflegen und Erfahrungen auch informell auszutauschen.

Walliser Produkte bekommen eine neue Seele

Nirgends gibt es so viele Regio-Plus-Projekte wie im Kanton Wallis. Um die strukturellen Probleme zu lösen, setzen die Verantwortlichen voll auf die branchenübergreifende Zusammenarbeit. So auch beim Projekt «Mailänder Design mit Schweizer Qualität aus den Walliser Alpen». Den Walliser KMUs im gewerblich-industriellen Bereich sollen sich damit neue Absatzmärkte erschliessen. Das Beispiel macht den Wert internationaler Netzwerke für die regionale Entwicklung deutlich. Die Suche nach Kooperationspartnern muss also keineswegs an den Landesgrenzen aufhören - im Gegenteil.

Standortbestimmung

Während bei ersten Projekten die Unterstützung durch Regio Plus bereits abgeschlossen ist, sind die meisten noch mitten in der Umsetzung. Drei Projekt-Verantwortliche ziehen Zwischenbilanz: Welche Ziele wurden erreicht? Was bleibt zu tun?

  • Biosphärenreservat Entlebuch (LU)
  • Der Weg des Korns (VD)
  • Geopark Sarganserland-Walensee-Glarnerland (SG/GL)

Projekt-Flash

Zwei Regio-Plus-Projekte kurz vorgestellt:

  • Freizeit und Erholung im Zurzibiet (AG)
  • Lebens- und Erlebnisraum Pfyn-Finges (VS)

Projektübersicht

Regio Plus: Stand des Programms im Juni 2001

Grosse Pläne im «Micro Valley»

Noch sind Projekte im Hightech-Bereich bei Regio Plus die Ausnahme. Der viel versprechende Start des «Micro Center Central-Switzerland» (MCCS) in Alpnach (OW) dürfte andere Regionen aber anspornen, vergleichbare Initiativen zu lancieren. Möglich wurde dieser Erfolg nur dank dem Zusammengehen von öffentlicher Hand, Privatwirtschaft und Bildungsinstitutionen. Einmal mehr zeigt sich: Wer die strukturellen Probleme in einer Region bewältigen will, muss die Kräfte bündeln. Dabei bleiben Einzelinteressen keineswegs auf der Strecke, wie das MCCS beweist.

Interreg:

In die grenzüberschreitende Mobilität kommt Bewegung

Grenzüberschreitende Regionen sind in der Verkehrsplanung ein Sonderfall. Für sie scheint sich Interreg als wahrer Glücksfall zu erweisen, zielt doch die Europäische Union mit ihrem Förderprogramm gerade auch auf Verbesserungen bei der Verkehrsinfrastruktur. Mit dem Segen von höchster europäischer Ebene erhalten regionale Integrationsbemühungen Auftrieb und national plötzlich mehr Gehör. Interreg IIA hat den Anstoss zu mehreren grenzüberschreitenden Verkehrsprojekten gegeben. Im Bodenseeraum werden mit dem Projekt «Bodan-Rail 2020» die Weichen für ein attraktives grenzüberschreitendes Bahnangebot gestellt, in Basel verschafft man sich mit der «Trinationalen Verkehrsstudie Oberrhein» Klarheit über die Kapazitätsreserven bei der regionalen Verkehrsinfrastruktur und im schweizerisch-italienischen Grenzgebiet soll der internationale Personen- und Güterverkehr von einem «Gemeinschaftsbahnhof Como-Chiasso» profitieren.

Interreg als Chance für eine koordinierte Verkehrspolitik

Mobilität zählt zu den wesentlichen Merkmalen der modernen Gesellschaft. Entsprechend gross ist das Verkehrsaufkommen auf Schiene und Strasse. Den Löwenanteil daran macht nicht etwa der Transit-, sondern der hausgemachte Verkehr aus. In Grenzregionen wird dieser hausgemachte Verkehr laut Studien weiter massiv zunehmen, je durchlässiger die Landesgrenzen werden. Ein Fall für Interreg also? Pierre Strittmatter, Experte für Raumplanungsfragen und fachlicher Leiter des Interreg-Projekts «Bodan-Rail 2020», sieht tatsächlich Potenzial für Interreg-Projekte, etwa bei der länderübergreifenden Integration von Verkehrsplanungen.

Drei Tipps für Web-Surfer

Die drei Wirkungsbereiche von Interreg

Mit Interreg III verlängerte die EU im vergangenen Jahr ihr Programm zur Förderung der europäischen Regionen bereits zum zweiten Mal - diesmal deckt es den Zeitraum 2000 bis 2006 ab. Obwohl kein Mitgliedstaat, kann sich auch die Schweiz wieder an Interreg beteiligen.

Steckbrief

Das Wichtigste zu Regio Plus und Interreg auf einen Blick

Info-Bulletin Nr. 3/01 als PDF zum Herunterladen:





deutsch · français · italiano
Logo von Regio Plus Net: Link zur Startseite    Logo des seco: Link zur seco-Webseite