|
|
Trägerschaft: IG Standortmarketing Obwalden (Regionalentwicklungsverband Sarneraatal REV, Kanton Obwalden, Kulturkommission Obwalden, Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Obwalden, Obwalden Tourismus, Gewerbeverband Obwalden, Wirtschaftsförderung Obwalden). Beteiligte Branchen/Gruppen
Kurzbeschrieb des Projektes Der Kanton Obwalden will sich dem verschärften Standortwettbewerb stellen und sich als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Tourismusdestination besser verkaufen. Ziel der Projektträger ist es, die Kräfte branchen- und sektorübergreifend zu bündeln, die Zusammenarbeit aller Akteure zu fördern und Aktivitäten zu lancieren, die das Image des Kantons verbessern. Dazu gehören ein Internetauftritt, die Zusammenarbeit mit ausgewählten Bildungsinstitutionen, ein Medienseminar für Unternehmer und Politiker, ein Informationspool, ein modernes grafisches Erscheinungsbild, Medienarbeit und andere PR-Massnahmen etc. Gegen innen soll das Projekt dazu beitragen, das Selbstbewusstsein der Bevölkerung zu stärken. Gründe für das Projekt Der Regionalentwicklungsverband Sarneraatal (REV) hält in seinem Schlussbericht zum Entwicklungskonzept 2 fest: «Die überregionale Ausstrahlung des Kantons Obwalden ist bescheiden. Die Region gilt einerseits als räumlich abgeschieden, andererseits werden die intakte Umwelt und die hohe Wohnqualität positiv eingeschätzt. Bisher waren im Sarneraatal nur wenige imagefördernde Aktivitäten zu registrieren ...». Die Anstrengungen Obwaldens konzentrieren sich – ausser im Tourismus – auf die Schweiz. International ist die Region unbekannt. Die wichtigsten Schwachstellen sind:
Projektziele
Vorgehen und zeitlicher Rahmen Projektdauer: 1999 bis 2001 Folgende Aktivitäten sind unter anderen vorgesehen:
Finanzieller Rahmen Gesamtkosten: Fr. 400 000 Auswirkungen des Projektes...
Modellcharakter des Projektes Innovativ ist der Ansatz, die Kräfte aus Wirtschaft, Kultur, öffentlicher Hand, Tourismus etc. zu bündeln, um das Standortmarketing für den Kanton bottom-up zu lancieren. Aus dem Schlussbericht Mit dem Kanton Obwalden werden heute nebst Land- und Forstwirtschaft auch Zukunftsbranchen wie die Mikrotechnologie assoziiert. Damit ist ein wesentliches Ziel des Regio-Plus-Projektes erfüllt, nämlich das Image des Kantons zu korrigieren und zu modernisieren. Heute wird Obwalden von relevanten Zielgruppen als potenziell attraktiver Wirtschaftsstandort wahrgenommen. Wirtschaftlich Über die Dauer des Projekts haben sich im Kanton Obwalden 40 neue Betriebe angesiedelt, die rund 180 neue Arbeitsplätze schufen. Mittelfristig wird mit einem Beschäftigungspotenzial von 400 bis 500 Personen gerechnet, von denen rund ein Drittel hochqualifiziert sein dürften. Besonders erfreulich sind die Ansiedlungen in der Mikrotechnologie. Flaggschiff dieser Branche ist das Micro-Center Central Switzerland, das heute rund 80 Personen beschäftigt und weitere branchenverwandte Betriebe angezogen hat. Im Kanton Obwalden ist ein eigentliches Kompetenzzentrum zur Mikrotechnologie entstanden, das in den Medien grosse Beachtung fand. Diese positive Berichterstattung hat dem Standortmarketing zusätzliche günstige Impulse verliehen. Im Tourismus wurde die lokale Tourismusorganisation «Obwalden Tourismus» in die regionale Destination «Vierwaldstättersee - Lake Lucerne» überführt. Die bisherigen Erfahrungen sind positiv. Es bestehen gute Aussichten, dass Obwalden als Tourismus-Standort besser wahrgenommen wird. Zusammenarbeit mit anderen Beteiligten Im Rahmen des Regio-Plus-Projektes «Standortmarketing Obwalden» sind Ideen für Unterprojekte nur dann umgesetzt worden, wenn sie von Partnern aus Wirtschaft, Kultur, Tourismus, anderen privaten Sektoren oder von der öffentlichen Hand finanziell mitgetragen wurden. Dieser Mechanismus hat sich als sehr effizient erwiesen. Ausblick Das Projekt «Standortmarketing Obwalden» wird ohne Bundeshilfe als IG in der gleichen Zusammensetzung fortgeführt. Die Träger wollen sich als nächstes der Bauland-Politik im Kanton Obwalden annehmen. Viele qualifizierte Arbeitskräfte versteuern ihr Einkommen ausserhalb des Kantons, nicht zuletzt, weil es an qualitativ hochstehendem Bauland mangelt. Im Kanton sollen neben neuen Arbeitsplätzen auch attraktive Wohnmöglichkeiten entstehen. Nur so lässt sich ein nachhaltiges, qualitatives Wachstum erreichen. Projektleitung
|