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Initiativgruppe (Projektinitiierung):
Trägerverein (ab 23. Oktober 2000):
Kurzbeschrieb des Projektes Akteure aus Tourismus, Umweltlehre und Forschung haben sich zusammengeschlossen, um das Gebiet Schwägalp / Säntis touristisch aufzuwerten. Das grösste Potenzial besteht im einzigartigen Natur- und Landschaftsraum, den die Projektträger nachhaltig nutzen wollen. Das bestehende touristische Angebot wird mit Dokumentationen, Ausstellungen, geführten Exkursionen und attraktiven Angeboten im Bildungsbereich (z.B. Themenwegen) ergänzt. Besucherinnen und Besucher sollen so stärker für den Reichtum des Kulturraums sensibilisiert werden. Damit die Leute vermehrt auch bei schlechtem Wetter auf die Schwägalp und den Säntis kommen, will man insbesondere die witterungsunabhängigen Dienstleistungen fördern. Das Projekt setzt zudem auf den Bildungstourismus: Für Schulen und andere Interessierte werden Umweltbildungsprogramme angeboten, welche die Lehrinhalte auf anschauliche und erlebbare Weise vermitteln. Vorgesehen ist auch, einen Alpenforschungsstützpunkt einzurichten. Gründe für das Projekt Der Kulturraum Schwägalp / Säntis - unter anderem mit einer Moorlandschaft von nationaler Bedeutung - hat ein grosses touristisches Entwicklungspotenzial. Langfristig lässt sich dieses nur ausschöpfen, wenn Natur und Landschaft, als wichtigste Ressourcen, nachhaltig bewirtschaftet werden. Dazu gilt es, einen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen Interessen und den Zielen des Natur- und Landschaftschutzes zu finden. Ziel der Initiativgruppe ist es deshalb auch, den Dialog zwischen den Interessengruppen Tourismus, Forschung und Lehre zu fördern. Die Natur- und Landschaftsforschung soll in der Ostschweiz weitere Wurzeln fassen. Das Projekt soll der Region in diesem Bereich neue Impulse verleihen.
Projektziele Die Projektträger wollen die touristische Entwicklung im Raum Schwägalp / Säntis dem Gebot der Nachhaltigkeit entsprechend fördern. Gleichzeitig soll das Gebiet zu einem nationalen Zentrum für Umweltbildung sowie für Natur- und Landschaftsforschung werden.
Vorgehen und zeitlicher Rahmen
Finanzieller Rahmen Gesamtkosten: Fr. 1'185'000 Auswirkungen des Projektes...
Modellcharakter des Projektes Die Zusammenarbeit von Akteuren aus Tourismus, Umweltlehre und Forschung ist für die Schweiz neuartig. Dank dieser Verknüpfung lassen sich Potenziale erschliessen, die der Region neue wirtschaftliche und wissenschaftliche Impulse verleihen können. Innovativ ist zudem die Idee, Natur und Landschaft nicht nur ausschliesslich touristisch zu vermarkten, sondern auch für Lehr- und Forschungszwecke nutzbar zu machen. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für künftige Untersuchungen von Veränderungsprozessen in Natur und Landschaft. Interessierte Kreise wie zum Beispiel Schulen können sich selber an der Forschung beteiligen. Kontaktadresse Aus dem Schlussbericht Neue Publikumsattraktionen ergänzen das touristische Angebot in der Region: ein neuer Steinpark, die Themenwege «Moor» und «Wald» sowie die modernste Kläranlage der Schweiz gehören zu den Hauptattraktionen. Diverse Exkursionen werden von einer Führungscrew begleitet. Den Akteuren gelang die Einrichtung einer Umweltbildungsstätte für Schulen und Individualbesucher und der Aufbau einer Forschungsstätte für Natur- und Landschaftsthemen. Es fanden diverse Ausstellungen statt. Das Projekt erhielt den Hauptpreis des Nachhaltigkeitswettbewerbs «Wirtschaft und Verkehr» der Bodensee-Agenda, mit der die Regio Bodensee die Ziele der Uno-Konferenz von Rio (1992) umsetzen will. Der Aufbau eines regionalen Naturparks wird weiter vorangetrieben. Stand: März 2006
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