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Höhenweg Thunersee
Trägerschaft: Verein Höhenweg Thunersee. Beteiligte Branchen/Gruppenpen
Kurzbeschrieb des Projektes
Gemeinsam mit verschiedenen Interessenorganisationen wollen acht bis elf Gemeinden entlang des «Höhenwegs Thunersee» die Standortattraktivität ihrer Region für den Tourismus steigern. Im Vordergrund stehen dabei die einzigartigen Natur- und Kulturwerte im Gebiet oberhalb des nördlichen Thunerseeufers. Zu erwähnen ist insbesondere die Moorlandschaft von nationaler Bedeutung. Diese und andere Potenziale will man vermehrt pflegen und touristisch nutzen, um die regionale Wertschöpfung zu steigern. Ziel der Projektträger ist es, die Region zu einem Regionalpark oder Geopark zu entwickeln, in dem die natürlichen und kulturlandschaftlichen Werte mit Installationen, Informationsstätten, Rundgängen usw. bewusst und erlebbar gemacht werden. Dabei arbeitet man unter anderen mit den Verantwortlichen des Unesco-Biosphärenreservates Entlebuch zusammen. Der Regionalpark/Geopark Thunersee soll als Teil eines der grössten zusammenhängenden Naturgebiete der Schweiz etabliert werden, das sich vom Berner Oberland bis in die Innerschweiz erstreckt. Gründe für das Projekt Die landschaftlichen und kulturellen Werte sind die Grundlage für den Tourismus und damit für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Bisher wurde jedoch nur sehr wenig unternommen, um dieses landschaftliche-kulturelle Potenzial auszuschöpfen. Die Kooperationsmöglichkeiten der verschiedenen Akteure wurden bisher nicht voll ausgeschöpft. Das Projekt bietet den Landwirten, die mit dem Preiszerfall bei den Agrarprodukten zu kämpfen haben, die Möglichkeit, sich mit neuen Kooperationen auf dem Markt zu behaupten. In der Vergangenheit hat man sich auch auf regionaler Ebene vor allem konkurrenziert. Nun sollen Marketing und Verkaufsförderung besser koordiniert werden. Der Höhenweg Thunersee bietet den Landwirten aber auch insofern eine neue Perspektive, als sie künftig vermehrt dazu beitragen sollen, die touristisch bedeutsame Kulturlandschaft zu erhalten und zu pflegen. Ziel ist es, in Zukunft ganzheitliche, partnerschaftliche Ansätze zu fördern, bei denen die Interessen von Natur, Landwirtschaft, Tourismus und Gesellschaft gleichermassen berücksichtigt werden. Für die Region sind partizipative Modelle gefragt; die verschiedenen Akteure sollen sich im Rahmen einer übergeordneten Entwicklungsperspektive für gemeinsame Ziele engagieren können. Das Projekt leistet damit auch einen wichtigen Beitrag, um in der Region Erfahrungen mit neuen Organisationsformen zu sammeln. Projektziele Die Trägerschaft hat für folgende Bereiche Teilziele formuliert:
Zeitlicher Rahmen Projektdauer: 2001 - 2005 Finanzieller Rahmen Gesamtkosten: CHF 1 121 000 Auswirkungen des Projektes ...
Modellcharakter des Projektes Erstmals engagieren sich die verschiedenen Interessenvertreter auf derart breiter Front gemeinsam für ein regionales Entwicklungsprojekt. Mit dem Einbezug der Bevölkerung wird gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität geleistet. Das Projekt markiert aber auch einen Mentalitätswandel: Ein Interessensnetzwerk tritt an Stelle des Konkurrenzdenkens. Co-Projektleitung
März 2002
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