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Trägerschaft: Verein GeoPark Sarganserland - Walensee - Glarnerland Beteiligte Branchen/Gruppen
Kurzbeschrieb des Projektes Die Trägerschaft will die Regionen Sarganserland-Walensee und Glarnerland zu einem Zentrum für Bergbau und Geologie ausbauen. Damit das Zentrum den neusten Anforderungan an den Bildungs- und Kulturtourismus entspricht, wird es branchen- und regionenübergreifend (Ferienregionen Heidiland und Glarnerland) aufgearbeitet und zugänglich gemacht. Das Lernen vor Ort – in der Natur – hat eine grosse Bedeutung. Gut eingerichtete Führungsbetriebe, Ausstellungen, Museen und entsprechende Informationsprogramme bilden wertvolle Kommunikationsplattformen. Vom Projekt profitieren nicht nur Tourismusbetriebe, sondern auch die rohstoffgewinnenden und steinverarbeitenden Betriebe sowie die Forschungsstätte Versuchsstollen Hagerbach AG. Gründe für das Projekt Die Regionen Sarganserland-Walensee und Glarnerland bilden einen charakteristischen Ausschnitt aus den Schweizer Alpen. Deshalb lässt sich hier die Entstehungsgeschichte der Gesteine, Gebirge und Naturlandschaften anschaulich nachvollziehen. In beiden Regionen sind in den letzten Jahren bereits Anstrengungen unternommen worden, um die Bereiche Bergbau und Geologie bildungs- und kulturtouristisch auszubauen und aufzuwerten. Projektziele
Vorgehen und zeitlicher Rahmen 1996 entsteht die Idee eines Geozentrums in der Projektleitung des Entwicklungskonzeptes EK2 für die Region Sarganseland-Walensee. Die Realisierungsdauer beträgt acht Jahre (1997 bis 2005). Sie umfasst folgende Massnahmen: 1997: Gründung einer Arbeitsgruppe „Bergbau und Geologie in der Region Sarganserland-Walensee". Erstellung des Grundsatzpapiers „Der Bergbau in der Region Sarganserland-Walensee" unter Einbezug der Region Glarner Hinterland-Sernftal. Formulierung der Zielsetzungen. 1998: Verankerung in den Entwicklungskonzepten der Regionen Sarganserland-Walensee und Glarner Hinterland-Sernftal. Überarbeitung und Ausformulierung des Projektes und Absicherung bei der potentiellen Trägerschaft. Genehmigung durch die IHG-Regions-Gremien und Eingabe an RegioPlus. 1999: Bewilligung als RegioPlus-Projekt. Gründung der definitiven Trägerschaft als Verein mit Wahl des Vereinsvorstandes. Bestimmung des Projektteams. Projektfestlegung und Arbeitsbeginn, Präsentation des Projektes GeoPark an der SIGA '99 in Mels, an der internationalen Fachmesse für Untertag- und Tunnelbau (IUT) und an der Weihnachtsausstellung in Näfels. 2000: Hearing zu den vier Hauptstossrichtungen "Führungsbetriebe und Tourismus", "Zentrum für Bergbau und Geologie", "Steingewinnung und -verarbeitung", "UNESCO-Welterbe und Geotope" mit einem schweizerischen Fachpublikum. Ausschreibung der ersten Teilprojekte. 1999 und 2003: Projektarbeit gemäss Detailprogramm. 2003: Projektabschluss mit den entsprechenden Arbeiten. 2004: Projektablösung, Übergabe an neue Träger. Finanzieller Rahmen Gesamtbudget: Fr. 1 100 000 Auswirkungen des Projektes...
Modellcharakter Der GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland ist einzigartig für die Schweiz. Innovativ ist es zudem, weil ...
Projektleitung
Aus dem Schlussbericht Der GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland ist als bisher einziger Geopark der Schweiz auf internationale Vorgaben ausgerichtet. Einzigartig sind insbesondere die Vernetzung von Geotopschutz und Geopädagogik mit der steingewinnenden und der steinverarbeitenden Industrie und die Kombination mit einem nachhaltigen Tourismus. Ein wichtiger Aspekt bei den über zwanzig neuen Angeboten, die im Rahmen des Regio-Plus-Projektes entwickelt wurden, ist die Wirtschaftlichkeit. Die entstandenen Angebote sollen die BERNACHTUNGSzahlen und Konsumationen in der Region erhöhen und den regionalen Arbeitsmarkt insbesondere im Tourismus stärken. Positive Tendenzen sind bereits spürbar. In zahlreichen Teilprojekten entstand ein attraktives Angebot an Geowegen und vielseitigen Führungen. Zudem sind noch zwei Entscheide offen, die internationale Auswirkungen mit sich bringen würden der Betrieb eines internationalen Tunnelsicherheitszentrums und die Zukunft der Glarner Hauptüberschiebung als UNESCO-Welterbe. Die Projektinitianten hoffen bereits im Sommer 2005 auf eine entsprechende Nomination.
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