Info-Bulletin Regio Plus Interreg Herbst 2006, Nr. 8
Ein Informationsbulletin des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO und des Bundesamtes für Raumentwicklung ARE
Editorial
Alte Denkmuster überprüfen
Rudolf Schiess, Leiter Regional- und Raumordnungspolitik, SECO
Qualifutura
Damit der Start ins Berufsleben klappt
Im bernischen Gadmen am Sustenpass erhalten schwer vermittelbare Jugendliche ohne Lehrstelle die Chance, sich begleitet auf ein geregeltes Berufsleben vorzubereiten. Dabei sollen auch Projektpartner wie Landwirtschaftsbetriebe und das lokale Gewerbe von neuen Betriebsmodellen profitieren.
Werkzeitraum
Alte Handwerkskunst für neues Design
Das Regio-Plus-Projekt Werkzeitraum setzt auf fast vergessene Stärken der ländlichen Wirtschaft: Die Partner entwickeln auf Handarbeit basierende Produkte und bauen eine neue Ausbildung für traditionelle Handwerksberufe auf.
Rohrkolben
Neue Produkte aus Rohrkolben
Die Partner des von Regio Plus unterstützten Projekts Rohrkolben suchen nach neuen Märkten, in denen sie aus «Kanonputzern» hergestellte Produkte gewinnbringend vertreiben können. Gleich in mehreren Branchen sollen dadurch neue Arbeitsplätze entstehen.
Neue Regionalpolitik
Zentralschweiz setzt auf Innovation
Im Rahmen der Neuen Regionalpolitik verfolgt das SECO neue Wege der Innovationsförderung in ländlichen Gebieten. Zum Beispiel mit Kooperationen zwischen angewandter Forschung und Privatwirtschaft.
Neue Regionalpolitik
Innovationen aus eigener Kraft
Anfang Oktober hat die Bundesversammlung der Neuen Regionalpolitik (NRP) klar zugestimmt. Ziel der Neuausrichtung ist das Vorantreiben eines zukunftsfähigen Strukturwandels in der ländlichen Wirtschaft. Die Regionen sollen eigene Initiativen entwickeln und bestehende Strukturen zielgerichtet anpassen.
Interreg IIIA
Know-how-Management für KMU
Viele Klein- und Mittelbetriebe könnten ihr Humankapital gewinnbringender einsetzen, wenn sie einen besseren Überblick über die Qualifikationen ihrer Angestellten hätten. Eine Lösung für dieses Problem rückt im Genferseeraum mit dem grenzüberschreitenden Projekt «GICOM» in Reichweite. Die Projektpartner entwickeln gemeinsam ein System für das Know-how- und Kompetenz-Management in KMU.
Interreg IIIA
Netzwerk zur Erforschung des Lichts
Photonik befasst sich mit optischen Technologien und gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Die Erforschung des Lichts soll in der grenzüberschreitenden Region Oberrhein einen hohen Stellenwert einnehmen und der Wirtschaft zusätzlichen Schwung verleihen. Die Akteure des Interreg IIIA-Projekts «Rhena Photonics» arbeiten an einem umfassenden, in der regionalen Wirtschaft verankerten Photonik-Netzwerk.
Interreg IIIA
Per Mausklick klüger werden
Seit sich Fernstudien nicht mehr auf herumgeschickte Hefte und Aufgabenblätter beschränken, blüht der Markt: Über drei Millionen Menschen bilden sich in Europa im Fernunterricht weiter. Ein attraktives, Internet basiertes Weiterbildungsangebot realisierten auch die Partner des Interreg-Projekts «Studieren und Arbeiten» im Oberwallis und im italienischen Valle Ossola. Dabei sind mehrere Arbeitsplätze für qualifizierte Personen entstanden.
Interreg IIIB
Märkte im Einklang mit der Natur
Das Interreg IIIB-Projekt NENA vereint kleinere und mittlere Unternehmen in auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Märkten in einem umfassenden Netzwerk. Die transnationale Zusammenarbeit soll Innovationen und den gegenseitigen Wissensaustausch fördern.
Interreg IIIC
Nischen im Tourismusmarkt aufgespürt
Drei Regionen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich rücken im interregionalen Projekt RISE* ihre Stärken ins Scheinwerferlicht und entwickeln zusammen Ideen, mit denen sie dem wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben neue Impulse vermitteln wollen. Unter anderem sollen Gesamtpakete für «Genuss-Motorradfahrer» den Tourismus in den drei am Projekt beteiligten Regionen beleben.
Standpunkt
Die politische und wirtschaftliche Kultur der EU kennen lernen
Yvonne Schärli-Gerig, Regierungsrätin, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartementes des Kantons Luzern
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