Editorial
Die breite Trägerschaft stärkt ein Projekt
Hans Allemann, Staatssekretariat für Wirtschaft (seco)
Private Public Partnership
Kooperationen für den langfristigen Erfolg
Ziehen Privatwirtschaft und öffentliche Hand gemeinsam an einem Strick, ergeben sich für beide Seiten Vorteile. Das Modell Public Private Partnership verleiht der Regionalentwicklung neue Perspektiven.
Öffentlich-private Kooperation für die Entwicklung von Produkten auf der Basis von Alpenpflanzen
Der Technologiepark PhytoArk in Sion fördert die Entwicklung und Herstellung von Pflanzenprodukten. Die breit angelegte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Partnern verleiht dem Projekt eine solide Basis für die langfristige Stärkung der regionalen Wirtschaft.
«Junge Wissenschaftler können in der Region arbeiten»
Auch das für die Neue Regionalpolitik konzipierte Pilotprojekt «Olivone» basiert auf dem Modell Public Private Partnership. Im Zentrum der Arbeiten stehen auch hier Heilkräuter aus der Region – bei der Projektrealisation setzt das Projektteam jedoch andere Ziele: Hochschulen aus der ganzen Schweiz beteiligen sich am Aufbau einer national einheitlichen Hochschulausbildung im Bereich Heilpflanzen. Projektleiter Ario Conti erklärt, wie er die Partner von der Kooperation überzeugen konnte.
Projektflash
Kinderkompetenzzentrum Oberwallis
Mit der Fokussierung auf eine ausgesuchte Altersgruppe verleiht sich das Oberwallis neue Konturen: Das «Kinderkompetenzzentrum Oberwallis» richtet sich an die jüngsten unter den Touristen. Wichtiger Aspekt des Projekts ist der Aufbau eines Netzwerkes zwischen den verschiedenen Anbietern in den Bereichen Pädagogik und Tourismus.
Projektflash
Museen Graubünden
Der Kanton Graubünden verfügt über mehr als siebzig Museen. Im Rahmen des Regio-Plus-Projektes «Museen Graubünden» sollen zwischen diesen Institutionen neue Kooperationen und Angebotspakete entstehen.
NFP 48
Landschaften und Lebensräume der Alpen
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP48 untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Entwicklungspotenzial des Alpenraums. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen den Behörden und politischen Entscheidungsträgern den richtigen Umgang mit ökologischen, ökonomischen und kulturellen Prozessen erleichtern.
Regio Plus
Seco prüft 40 neue Projektgesuche
Von Mai bis Ende Oktober 2005 hatten Projektteams die Möglichkeit, beim seco im Rahmen von Regio Plus neue Projektskizzen einzugeben. 40 Trägerschaften sind dem Aufruf gefolgt.
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