Info-Bulletin Regio Plus Interreg Herbst 2005, Nr. 7
Ein Informationsbulletin des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) und des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE)
Inhalt
Editorial
Innovationen für den Tourismus
Peter Keller, seco, Ressort Tourismus
Fluvarium-Kompetenzzentrum Wasser
Lichtblick für das Urner Oberland
Das Urner Oberland kämpft mit erheblichen Strukturproblemen. Ein neues Zentrum für Touristen, Schulen, Studenten und Forscher soll die regionale Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze sichern. Das «Fluvarium-Kompetenz-zentrum Wasser» verspricht neue Perspektiven.
mehrwertHOLZ
Innovationen rund ums Holz
Luzern verfügt zwar über einen grossen Waldbestand, das Holz wird jedoch noch zu wenig genutzt und direkt verar-beitet. Im Rahmen des Projekts «mehrwertHOLZ» orien-tiert sich die Branche stärker am Markt und öffnet sich für einen Strukturwandel.
Pilotprojekt der Neuen Regionalpolitik
Ein urbanes Zentrum für den Kanton Neuenburg
Die Gesetze für die künftige Regionalpolitik werden erst in einigen Jahren greifen. In der Übergangsphase unterstützt der Bund den ländlichen Raum mit einer Reihe von Pilot-projekten. Sie veranschaulichen, wie der theoretische Ansatz der neuen Regionalpolitik in der Praxis aussehen könnte. «La tradition dans l’innovation» ist ein Beispiel aus dem Kanton Neuenburg.
Cluster für die Nano- und Mikrotechnologie
Mit einem Cluster für die Nano- und Mikrotechnologie – kurz NMT– will der Kanton St. Gallen seine Wirtschaft stärken. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sol-len profitieren. Voraussetzung dafür ist eine auf die Praxis ausgerichtete Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung.
Innotour
Über hundert Projekte für den Tourismus
Mit dem Programm Innotour unterstützt der Bund seit 1998 Projekte zur Verbesserung der Qualität und Struktur im Schweizer Tourismus. Mehr als hundert sind bis heute lan-ciert worden. Nun kann das seco nur noch wenige weitere Gesuche entgegennehmen.
Interreg IIIA
Grenzüberschreitend Synergien nutzen im Sozialbereich
Arbeitslose, behinderte oder junge Menschen in Schwierigkeiten fassen im Arbeitsmarkt oft nur schwer Fuss. Um sie kümmern sich im Genferseeraum verschiedene Einrichtun-gen. Im Rahmen eines Interreg IIIA Projekts vernetzen sich Schweizer Anbieter nun mit ähnlichen Institutionen in Frankreich.
Interreg IIIB
Weniger Verkehr, mehr Bewegung
Wer sein Auto öfter mal stehen lässt, tut nicht nur der Umwelt, sondern auch sich sel-ber Gutes: Regelmässige Bewegung fördert das körperliche Wohlbefinden. Die Projek-takteure des transnationalen IIIB Projekts Via Nova verbinden Verkehrspolitik deshalb mit Gesundheitsvorsorge.
Interreg IIIC
Netzwerk für den ländlichen Tourismus
Während sich der ländliche Tourismus in Skandinavien längst durchgesetzt hat, ist die Schweiz eben erst daran, das wirtschaftliche Potenzial naturnaher Regionen zu entdecken. Die Vorarbeit ausländischer Destinationen er-leichtert der einheimischen Branche die Umsetzung vor Ort. Ein Rahmen für den gegenseitigen Austausch bietet das Interreg IIIC Projekt Destilink.
Standpunkt
Mit Eigeninitiative Grenzen überwinden
Marco Borradori, Regierungsrat Vorsteher des Raumdepartements des Kantons Tessin
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